Nicaragua als attraktives Reiseland in Mittelamerika
Nicaraguas einzigartige geographische Lage zwischen Honduras und Costa Rica, zwischen Atlantik und Pazifik verzaubert Sie mit seinen liebenswerten, offenherzigen Menschen und durch seine außergewöhnliche Flora und Fauna. Gehen Sie mit uns auf die Reise und und entdecken Sie weitere Informationen über Nicaraguas Geschichte, Land und Leute.
Wachstum im Tourismus. Incremento de la Llegada de Turistas.
In den letzten Monaten ist die Ankunft von Touristen in Nicaragua stark gewachsen. Die nationale Tourismuskammer CANATUR führt dies auch auf die Ernennung der Kathedrale von Leon zum Weltkulturerbe zurück, sowie auf die Verstärkung der Werbemaßnahmen der Kammer.
Auch habe die Ernennung der Insel Ometepe zum Naturreservat durch die UNESCO ("Reserva de la Biosfera") dazu beigetragen. Diese Auszeichnung ist im Jahr 1971 von der UNESCO für besonders schützenswerte Naturreservate eingerichtet worden. In Ometepe seien allein 40.000 Touristen im letzten Jahr angekommen, 10 .000 mehr als die Insel Einwohner zählt. Aber auch Granada, San Juan del Sur und Tola, das durch seine Schildkrötenreservate sowie die besten Surfwellen beliebt ist, ziehen den Tourismus an. Das Wachstum des Tourismus wird auch gefördert durch eine verbesserte Infrastruktur und den sehr guten Service der Touristischen Anbieter, so die Erklärung der " Camera National de Turismo" vom 1. September 2011.
Weitere Informationen über die faszinierende Natur Nicaraguas, seine kulturellen Stätten und touristischen Highlights finden Sie hier:
Kathedrale von Léon in Nicaragua ist UNESCO Weltkulturerbe!
Die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) mit Sitz in Paris hat die Kathedrale von León in Nicaragua, deren Baubeginn in der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts liegt, in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen.
Die Kathedrale in der Nicaraguanischen Kolonialstadt León wurde zwischen 1747 und Anfang des neunzehnten Jahrhunderts nach Entwürfen des guatemaltekischen Architekten José de Porres Diego Esquivel gebaut. Sie wird als ein Bauwerk gesehen, das vom Übergang des Barock zur klassizistischen Architektur und einem eklektischen Stil geprägt ist, verlautet die Unesco in einer Erklärung.
Die Kathedrale "zeichnet sich aus durch Nüchternheit in der Innenausstattung und einer Fülle natürlichen Lichtes" und "die Kuppel über dem Allerheiligsten ist von einer sehr reichen Ornamentik geprägt."
Der Innenraum der Kathedrale von León beherbergt bedeutende Kunstwerke, darunter einen flämischen Altar und Ölgemälden der 14 Kreuzwegestationen Jesu Christi, die der Nicaraguanische Künstler Antonio Sarria im späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert geschaffen hat.
Die Generaldirektorin des Nicaraguanischen Kulturinstitutes (INC), Vilma de la Rocha, sagte, die Anerkennung der Kathedrale von León durch die Unesco wird den Tourismus fördern. Die Kathedrale ist die größte in Zentralamerika und in ihr liegt der Dichter Ruben Dario begraben, der Erneuerer der Spanischen Sprache, der aus diesem Grund auch der "Prinz der spanischen Literatur" genannt wird.
Die Auszeichnung der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, erhöht die Bedeutung der Basilika, in Leon, das 90 km nordwestlich von Managua liegt und die erste Hauptstadt Nicaraguas war, sagte sie.
Der Bischof der Diözese Leon, Bosco Vivas, ließ seine Freude über die Entscheidung der UNESCO mitteilen.
Léon – Liberales und geistiges Zentrum
Léon liegt im Norden von Managua, 83 km entfernt, und war bis 1855 die Hauptstadt von Nicaragua. Léon hat 180.000 Einwohner, liegt auf 110 Meter Meereshöhe und hat die älteste Universität Lateinamerikas. Der Nicaraguanische Nationaldichter Ruben Dario starb 1916 in Léon und liegt in der Kathedrale am Zentralpark zu Füßen der Zwölf Apostel begraben. Das Wohnhaus des Dichters liegt in der Calle Central und ist ein Museum in dem persönliche Gegenstände des Dichters, wie sein Bett, handschriftliche Manuskripte, seine Bibel sowie Photos und Porträts.
Der Hauptplatz mit dem Parque Central und der barocken Kathedrale, erbaut 1747, ist der Mittelpunkt der Stadt, umrandet von schönen Cafes und sehenswerten Kolonialhäusern. Politisch war Leon immer die liberale Stadt, im Gegensatz zu Granada, in Leon formierte sich der Widerstand gegen den Diktator Somoza. An einigen Häusern kann man noch Einschüsse sehen, die auf den Bürgerkrieg hinweisen, der 1979 mit dem Sieg der FSLN endete.
Léon hat viele Kirchen und eine schöne kolonialzeitliche Architektur, hervorstechend sind die Häuser mit ihren roten Dachziegeln, schmiedeeisernen Balkonen sowie die schönen holzgeschnitzten Fensterläden. Die älteste Kirche von Léon ist die Kirche San Juan Bautista und wurde 1530 erbaut. Die Fassade ist prächtig und der Altar gehört zu den schönsten in Nicaragua.
In Léon sollte man wegen der großen Hitze mit einer der schönen Pferdekutschen unterwegs sein, auf dem Mercado Central oder dem San Juan Markt kann man schöne Ledersachen kaufen, denn Léon ist bekannt für die Lederherstellung. Das Museum Casa de Cultura ist ein altes Kolonialhaus. Hier wird Kunsthandwerk ausgestellt, es gibt ein Schwimmbad und man kann hier Essen.
El Convento
Sehenswert ist auch die Kirche San Francisco, ein paar Gehminuten vom Zentrum entfernt. Sie ist die älteste Kirche der Stadt und wurde 1639 erbaut, ihr Inneres ist im Rokkoko Stil mit viel Gold ausgestattet. Das der Kirche angeschlossene Kloster wird heute als Hotel genutzt und es ist eines der schönsten Hotels in ganz Mittelamerika. Der Gast kann hier die Annehmlichkeiten eines Luxushotels genießen und ist dabei umgeben von alten Gemälden, geschnitzten Heiligenfiguren und einem atemberaubenden Patio. Das Restaurant des Hauses, El Victoriano, läßt keine Wünsche unerfüllt und kann auch von Nicht Hotel Gästen für einen Drink besucht werden.
San Carlos – Das Tor zum Urwald
Der Ort San Carlos mit 30.000 Einwohnern kann über die Landstraße von Rivas aus oder mit dem Schiff von Granada aus besucht werden. Auch der Weg über Costa Rica, von San Jose nach Los Chiles zur Nicaraguanischen Grenze ist möglich.
Der Ort bietet sich an für Touren zu den Solentiname Inseln, für Flussfahrten auf dem Rio San Juan oder zum spanischen Fort von 1724 "El Castillo" oder zu Besuchen in den verschiedenen Urwaldschutzgebieten. Die "Reserva de Biosfera San Juan" ist eines der reichsten Ökosysteme der Erde. Das ökologische Schutzgebiet "Los Guatuzos" enthält eine tropische Forschungsstation und man kann die Schmetterlings- und Schildkrötenfarmen besuchen. Nachts werden auf dem Rio Papaturro Touren zur Alligator Beobachtung angeboten.
Auf den Märkten der Solentiname Inseln kann man geschmackvolles Kunsthandwerk erwerben ebenso die Gemälde der naturalistischen Bauernmalerei, die in meist bunten Farben die Schönheit der Natur, der Menschen und Tiere darstellen. Am Hafen von San Carlos kann man ein Boot mieten und zum Fischen auf den See fahren oder aber in einer meerstündigen Fahrt auf die karibische Seite des Landes fahren. Hier ist der kleine Ort San Juan del Norte oder Greytown, der früher Bedeutung besaß weil sich man hier, bevor der Panama Kanal gebaut wurde, der schnellste Weg zum Pazifik war.