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El Cañón de Somoto – Atemberaubend wilde Naturschönheit

Ein unbedingtes Muß Ihrer Reise liegt im Norden Nicaraguas in der Provinz Madriz nahe zur Grenze nach Honduras: der eindrucksvolle Cañón von Somoto. Der Cañón ist etwa 80 bis 100 Meter tief und erstreckt sich über drei Kilometer. Entstanden ist die aus Vulkangestein bestehende Felsformation im späten Miozän (etwa 5 Mio. bis 13 Mio v. Chr.) in jahrmillionenlanger Erosionsarbeit durch den Rio Coco, dem mit 700 Kilometer Ausmaß längsten Fluß Mittelamerikas, der sich seinen Weg unaufhaltbar durch die Felsen gebahnt hat. Als seltene geologische Attraktion wurde der Cañón de Somoto erst im Jahr 2004 gemeinsam von einer Gruppe nicaraguanischer und tschechischer Wissenschaftler entdeckt. Bislang touristisch unerschlossen, wurde der Cañón 2006 von der UNESCO als Nationaldenkmal Nicaraguas ausgerufen.

 

Esteli

Um dieses Naturwunder richtig genießen zu können, sollten Sie sich zwei Tage Zeit nehmen. Ausgangspunkt Ihrer Abstecher zu den Miradores und Kaskaden sollte Esteli sein, wo sich das bezaubernde kleine Hotel Cuallitlan befindet.

 

Zum Vergrößern der Bilder, bitte anklicken!

Miradores
Kaskaden
Garten des bezaubernden kleinen Hotel Cuallitlan

El Cañón de Somoto

Die Fahrt zum Cañón de Somoto, erst steil hinab durch Geröll dann quer durch Flüsse und Steppen ist abenteuerlich. Unterwegs begegnet man badenden Kindern und umherziehenden Rinderherden.


Wohlbehalten unten in der Schlucht angekommen erwartet den Besucher eine freundliche und kundige Schar von Kindern und Führern.


Die Fahrt auf dem Cañón durch die hohen Felswände erfolgt zunächst in einem kleinen Ruderboot. Wunderschön die im Sonnenlicht schimmernden und sich im Wasser spiegelnden Steinformationen. Auf dem Landwege kraxeln einige Kinder und begleiten uns.


Weiter geht die erlebnisreiche Fahrt durch den Cañón in großen Schläuchen bzw. Schwimmreifen. Das kristallklare Wasser ist eiskalt und lädt herrlich zur Abkühling ein!


Das macht Spaß!


Kleine Brotzeitpause inmitten der Schluchten

Pitschnaß steigen wir aus den Gummireifen und erfreuen uns des prachtvollen Anblicks. Da die Schluchten mancherorts weniger als 10 Meter breit sind, kommt hier kein wärmender Sonnenstrahl durch, sodaß man manchmal wahrlich froh ist, den zwar teilweise nassen, aber dennoch wärmenden Pullover anzuhaben...


Rückkehr

Wieder zu der Anschlußstelle des Ruderboots angekommen, mußten wir feststellen, daß dieses zwischenzeitlich mit Wasser vollgelaufen war... Kein Problem: Wir entschieden uns dafür, den Rest des Weges weiterhin in unseren Gummireifen zurückzulegen während der Käptain das Wasser aus seinem Boot schaufelte... Wir waren glücklich über das unvergeßliche und lustige Erlebnis!

München, den 30. Dezember 2007
Dr. Danica Krunic und Dr. Horst Engler-Hamm