Erste Reaktionen aus dem Ausland
Nachdem der Wahlsieg von Daniel Ortega unbestreitbar feststand, ließen auch die ersten positiven Reaktionen aus dem Ausland nicht auf sich warten.
Die Vereinigten Staaten (USA) erklärten, sie wünschen sich positive Beziehungen zur Regierung Nicaraguas. Selbstverständlich würde die Entscheidung des Nicaraguanischen Volkes bei der Wahl respektiert.
Der spanische Präsident Jose Luis Zapatero beglückwünschte Ortega zu seinem Erfolg und will seine guten und tiefen Beziehungen zu Nicaragua weiterführen.
Der Cubanische Staatschef Fidel Castro beglückwünschte die FSLN und sprach von einem vorgezogenen Geburtstagsgeschenk für seinen 80. Geburtstag am 2. Dezember 2006. In der Süddeutschen Zeitung vom 09. November 2006 erklärte er "der grandiose sandinistische Sieg erfüllt unser Volk mit Freude, und einmal mehr eine Schmach für die terroristische Regierung der USA".
In demselben Artikel prognostiziert der Venezolanische Staatschef Hugo Chavez, daß mit diesem Sieg Ortegas Lateinamerika aufgehört habe, der Hinterhof Amerikas zu sein. Lateinamerika werde sich erheben. "Die sandinistische und die bolivarische Revolution geben sich nun die Hand." Es gelte, eine gemeinsame Zukunft anzustreben und den Sozialismus des 21. Jahrhunderts aufzubauen.
Der Bolivianische Staatschef Evo Morales beglückwünschte Ortega telefonisch zum Wahlsieg und zur demokratischen Entscheidung der nicaraguanischen Bevölkerung.
Die Organisation Amerikanischer Staaten (OEA) gratulierte dem Führer der Sandinisten Ortega zu seinem Triumph und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit Ortega, der Präsident aller Nicaraguaner sein will.
Die Regierung von Taiwan geht davon aus, daß sich Ortega grundlegend geändert habe und wünscht sich gute Beziehungen zur neuen Regierung.
München, den 9. November 2006 Letztes Update: 10. November 2006, 12.00 Uhr
Dr. Horst Engler